20. Dezember 2021

Mali: In diesem Artikel bringt die Junge Welt die Rede, die die Aktivistin und Autorin und Ex-Ministerin Aminata Dramane Traoré bei der (virtuellen) Entgegennahme des heurigen Blue Planet Award am 20. November hielt. Die Rede lässt sich nicht in aller Kürze zusammenfassen. Hier drei Zitate daraus.“Die Behauptung, dass transparente Wahlen die Lösung für das durch die Einmischung der kapitalistischen Mächte verursachte Chaos seien, ist in bezug auf Mali und Libyen unethisch.“ Mali “ist ein Schulbeispiel, eine wahre Fundgrube an Lehren, die es im Hinblick auf den Schutz Afrikas zu bedenken gilt. Nicht gegen den Dschihadismus, sondern gegen den Staatsterrorismus der Großmächte im Rahmen der Verteidigung der Interessen der multinationalen Konzerne.” “Es geht darum, konkret abgestimmte und nachhaltige Antworten auf die Übel zu finden, die den Terrorismus hervorgebracht haben und ihn aufrechterhalten.“
https://www.jungewelt.de/artikel/416856.dankesrede-ein-aufgezwungener-krieg.html
Die Rede als Video/deutsch drübergesprochen: https://www.ethecon.org/
Die Rede im Original: https://www.youtube.com/watch?v=aAjN53AhKWY

Somalia: Drei Dürren statt drei Regenzeiten in Folge – laut UNO sind fast 25% der SomalierInnen von Hunger bedroht, bis Mai 2022 könnten “bis zu 4,6 Millionen Menschen auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen sein“.
https://www.derstandard.at/story/2000132035317/uno-warnt-wegen-duerre-in-somalia-vor-humanitaerer-katastrophe




19. Dezember 2021

Türkei-Afrika: Unter dem Titel “Erdoğan inszeniert sich als Partner der afrikanischen Staaten“ berichtet der Standard vom Türkei-Afrika-Gipfel in Istanbul. Andere wie Macron und Merkel tun auf ihren Gipfeln freilich auch nichts Anderes. 36 afrikanische Staaten haben teilgenommen, 16 auf präsidialer oder RegierungschefIn-Ebene. Es ging unter anderem auch um Rüstung.
https://www.derstandard.at/story/2000132025189/erdogan-inszeniert-sich-als-partner-der-afrikanischen-staaten