14. Mai 2021

Marokko: Die Deutsche Afrika Stiftung beschäftigt sich in ihrem Wochenrückblick insbesondere mit den marokkanisch-deutschen Beziehungen. Marokko hat seine Botschafterin aus Deutschland zurückgerufen. Das bilaterale Verhältnis hat sich immer mehr verschlechtert, seit Deutschland Ende 2020 Donald Trump kritisierte, weil er den Anspruch Marokkos auf die Westsahara offiziell anerkannt hatte.
https://www.deutsche-afrika-stiftung.de/press/kw-19-2021-fingerspitzengefuehl-gefragt/




11. Mai 2021

Ägypten: Ahmed Samir Santawy, seit 2019 Student an der Wiener Central European University war zu Besuch bei seiner Familie in Ägypten, als er am 1.2.2021 “völlig überraschend“ von der NSA, der “berüchtigte(n) politische(n) Polizei des Landes“ verhaftet wurde. Diese “hält ihn seither auf Grundlage fadenscheiniger Terrorismusvorwürfe in einem Hochsicherheitsgefängnis im Süden Kairos fest.“
https://www.derstandard.at/story/2000126536838/student-an-der-ceu-in-wien-seit-100-tagen-in

Landraub: Die deutsche Entwicklungshilfe beteiligt sich fleißig an Landraub, z.B. in Sambia, z.B. in Sierra Leone… Vom Fördern von Agrarreformen und der Umverteilung von Land an arme BäuerInnen ist die EZA gründlich abgekommen. Inzwischen hat weltweit die Ungleichheit bei der Verteilung landwirtschaftlicher Flächen einen Höchststand erreicht hat: “Demnach kontrollieren Agrarkonzerne und Unternehmen, die das reichste Prozent aller landwirtschaftlichen Betriebe bilden, inzwischen 70 Prozent der globalen Ackerfläche. Den 2,5 Milliarden Kleinbauern, die rund ein Drittel der Weltbevölkerung bilden, stehen hingegen nur noch drei Prozent der landwirtschaftlichen Nutz-fläche zur Verfügung“.
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/8596/